Wir

Seit Juli 2015 leben wir nun schon an Bord unserer Segelyacht “TamTam”.
Es begann mit einer einjährigen Auszeit, in der wir mit unserer Albin Ballad den englischen Kanal bis hin zur Biskaya ausgiebig erkundet haben. Wir haben in einem kleinen Ort in der Bretagne namens “Camaret sur Mer” überwintert und das alltägliche Leben an Bord zu schätzen gelernt. Zurück in unserer Heimat Bremen konnten wir uns nicht vorstellen wieder in ein Haus, bzw. eine Wohnung zu ziehen und das Bordleben hinter uns zu lassen. Wir rüsteten die Ballad wintertauglich aus und verbrachten den Winter an Bord. Wir bereuten unseren Entschluss zu keiner Zeit.
Im Gegenteil: im Frühjahr 2017 beschlossen wir uns zu vergrößern und verkauften unsere treue Albin Ballad. An Ihre Stelle tritt nun eine Beneteau First 375 die wir in Frankreich/Cherbourg nach aufwändiger Suche fanden. Somit sind wir unserem Ziel, ortsunabhängig an Bord zu leben und zu arbeiten, ein gutes Stück näher gekommen.

Die Leidenschaft zum Segeln besteht bei uns beiden schon seit Kindheitstagen.
Birtes Eltern haben Jahrelang ihren Holzkutter “Anna Mathilde” restauriert und so lag es nah, dass Birte viel Zeit auf dem Schiff auf Fehmarn verbracht hat und weiß was es bedeutet ein Schiff von Grund auf zu restaurieren. In der befreundeten Segelschule lernte sie das Segeln schon im Opti und machte alle nötigen Scheine.

Nico ist schon als kleines Kind viel mit seinen Eltern auf der  Shark 24 “Tante Finny” gesegelt.
Später folgten längere Touren im Mittelmeer und der Karibik sowie eine Atlantiküberquerung von Antigua über die Azoren nach Portugal auf der Jouet 36 “Rafaga” von seinem Vater.

Zusammen machten wir erst mal jahrelang die Küsten Europas mit dem Bulli und den Surfbrettern auf dem Dach unsicher, neben dem Segeln ist  das Windsurfen und Wellenreiten eine weitere große Leidenschaft.
Mit dem Bulli bereisten wir insgesamt 11 Länder, erwischten uns aber immer wieder dabei, das es uns zu den Yachthäfen zog wo wir den auslaufenden Seglern hinterherschauten.

Bulli

 

Waarschip

So ergab es sich, dass wir recht Spontan unser erstes gemeinsames Schiff kauften, eine Waarschip 725.
Für einen Spontankauf hatten wir Glück, der Zustand war sehr gut, das Holz gesund und die Bilge war so trocken, dass wir regelmäßig Spinnenweben entfernen mussten.

Neben kleineren Touren auf der Weser ging es es auf eigenem Kiel für mehrere Wochen von Bremen in die Ostsee und wieder zurück. Hier merkten wir, dass wir etwas mehr Platz und Komfort wollen und ein Schiff mit Einbaudiesel gewisse Vorteile hat. Dazu kommt, das wir keine Zeit für die Pflege und den Erhalt eines Holzschiffes haben.

 

AccentSo kamen wir zu unserer Albin Accent die wir durch Zufall in Dänemark in einem tollen  Zustand ergattern konnten. Eigentlich hatten wir uns ein anderes Schiff bei einem Makler angeschaut, welches aber wegen dem schlechten Zustand nicht in Frage kam. Zufällig sahen wir die Accent, inspizierten sie genau, wollten sie unbedingt haben, wurden mit dem Verkäufer einig und unterschrieben einen Tag vor Heiligabend den Kaufvertrag.

Aber der Wunsch nach mehr kam irgendwann wieder auf und so suchten wir nach einem Schiff, welches für längere Zeit in Frage kommt, uns überall hinbringen könnte und auch jenseits der Ostsee und Nordsee Komfort und ein gewisses Maß an Sicherheit bietet. Schon immer begeisterte uns die Albin Ballad und wir freuten uns jedesmal, wenn wir eine sahen. Von den Segeleigenschaften und dem Seeverhalten hatten wir nur gutes gehört.
Nach einigen Besichtigungen und vielen Autobahnkilometern wurden wir letztendlich fündig.
Unsere Albin Ballad “TamTam” mit der Baunummer 1399.
Der Name “TamTam” hat übrigens keine tiefere Bedeutung, wir fanden ihn einfach gut…

TamTam...