Fotos vom Motorumbau

Endlich ist das Projekt Motorumbau abgeschlossen.

Soviel sei gesagt:

  • es dauert länger als man denkt.
  • was nicht passen könnte, wird nicht passen.
  • wenn man denkt: Jetzt kann wirklich nichts mehr dazwischen kommen, dann täuscht man sich. Es gibt immer wieder Überraschungen, sei es das Termine erst in Wochen möglich sind, das wichtige Teile sehr lange Lieferzeiten haben oder es sie nicht mehr gibt, usw...
  • 600 Kilometer zum Schiff und zurück sind auf Dauer anstrengend, wenn man nur zum Schrauben hinfährt.


Aber es gibt auch positives zu berichten:

  • Wir konnten alles in Eigenregie ausführen und waren bis auf das Kranen auf keine fremde Hilfe angewiesen. Der Umbau hätte sonst wesentlich länger gedauert.
  • Wenn man intensiv die Preise verschiedener Hersteller, bzw. Anbieter vergleicht, kann man viel Geld sparen, bei uns waren es etwa 25% Ersparnis insgesamt. Bei den Kosten für einen kompletten Motorumbau ist das schon eine nette Summe.
  • Hafenmeister Harald stand uns unkompliziert und geschickt wie immer mit seinem Kran zu Verfügung.


Jetzt aber zu den Bildern:

Zuerst musste das Fundament etwas bearbeitet und laminiert werden. In dem Zusammenhang haben wir gleich alles neu lackiert:

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Anschließend wurde die neue Welle mit dem neuen Flansch montiert. Zum genauen Ausrichten haben wir uns aus Nylon eine konische Buchse für das Stevenrohr drehen lassen. Nach dem Ausrichten des Motors wurde gleich eine neue Stopfbuchse von Volvo Penta eingesetzt:

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Da der neue Motor etwas höher positioniert werden muss, haben wir an den alten Originalverschraubungen Aluprofile montiert. Auf ihnen werden dann die neuen Motorlager verschraubt. Dazu mussten aber erst mal passend neue Löcher gebohrt und neue Gewinde geschnitten werden:

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Fertig, passt alles:

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Wenn man alles richtig gemacht hat sieht es dann irgendwann so aus:

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Die Schläuche, Leitungen, Schaltzüge, Filter, Wassersammler, usw. erneuert und ordentlich verlegt:

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Den neuen Kraftstofffilter haben wir der guten Zugänglichkeit wegen in der Backskiste montiert.

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Wieder im Wasser, wurde die Stopfbuchse entlüftet und war auf Anhieb dicht. Nachdem wir alles Flüssigkeiten aufgefüllt hatten und alles nochmal zum wiederholten Male kontrolliert hatten kam der große Moment. Also Schlüssel ins Zündschloss, die elektrische Benzinpumpe Druck aufbauen lassen, Vorglühen und Starten. Der Motor sprang nach etwa 2 Anlasserumdrehungen auf Anhieb an und lief absolut rund.
Wir ließen ihn etwa eine Stunde laufen und trauten uns dann aus eigener Kraft in unsere Box zu verholen.

Letztes Wochenende haben wir noch ein paar Kleinigkeiten erledigt und waren bereit für die erste längere Probefahrt. Also ging es bei Dauerregen erst nach Schleimünde und dann raus auf die Ostsee. Alles lief ohne Probleme und wir konnten endlich unsere neuen Segel testen, die seit April auf ihren Einsatz warten.

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Auch hier waren wir zufrieden, bis sich unser Großfall dazu entschieden hat sich direkt am Segel zu lösen und komplett in den Mast zu fallen.
Also war erst mal nur Segeln unter Genua möglich - schade.

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Unterwegs trafen wir uns dann mit Cati und Johannes, die gerade vom Urlaub zurückkehrten und fuhren gemeinsam zurück nach Kopperby.

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Nach einem gemeinsamen Kaffee und spannenden Urlaubsgeschichten an Bord der "Gipsy Girl" ging es dann wieder zurück nach Hause, mit dem guten Gefühl wieder eine komplett einsatzbereite "TamTam" zu haben - bis auf das Großfall...:-)

Kommentare  

 
+1 #1 Eva 2011-08-16 20:06
Herzlichen Glückwunsch!
Ihr seid ganz toll,das hätten nicht viele so hingekriegt.
Ich wünsche euch noch viele schöne Segeltörns mit Eurer Tamtam,
Gruß Eva
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